GUTTEMPLER - GEMEINSCHAFT

»Frisch auf Nortorf«

Niedernstr.6 (Markushaus), 24589 Nortorf 

 

Wir helfen Suchtkranke und ihre Angehörigen

die Guttempler in Schleswig-Holstein informieren und helfen bei Alkohol- und anderen Suchtproblemen. Wir helfen nicht nur den unmittelbar Abhängigen, sondern auch deren Partnern, Kindern und Freunden. Vertraulichkeit ist unser oberstes Gebot.
Wir verfolgen darüber hinaus kulturelle sowie sozial- und gesundheitpolitische Ziele, treten für Gleichberechtigung und ein friedliches Nebeneinander aller Menschen ein und fördern die Entwicklung der Persönlichkeit des einzelnen Menschen.
Wir leisten alle Hilfen ehrenamtlich. Die Guttempler bieten unterschiedliche Gesprächsformen.
Die Guttempler bieten unterschiedliche Gesprächsformen und Möglichkeiten der Kontaktaufnahme an. 
Die angebotenen Gesprächsgruppen sind freie Angebote für Menschen mit Suchtproblemen und Angehörige und meistens der erste Schritt zu uns. 
Darüber hinaus bieten die Guttempler in Schleswig-Holstein seit nunmehr 15 Jahren das Nottelefon Sucht an. 
Unter der Telefonnummer 01805-982855 können Hilfesuchende und ihre Angehörigen – wenn gewünscht auch anonym –an 365 Tagen rund um die Uhr telefonisch Kontakt mit uns aufnehmen.
 
Wir kennen die Schwierigkeiten der Anrufer.
Wir haben alle unsere unterschiedlichen Erfahrungen mit der Sucht gemacht.
Wir hören jedem Anrufer aktiv zu und nehmen Anteil.
Wir finden fast immer eine Möglichkeit, dem Anrufenden zu helfen.
Wir stimmen die Hilfsmöglichkeiten mit dem Wohnort des Anrufers ab.
Wir ermuntern den Anrufenden zu einem eigenen Weg.

Wir leben alkoholfrei und fühlen uns wohl!

Jeden Montag um 19:30 Uhr treffen wir uns hier im Markushaus. Seit 1984 steht uns das Markushaus der evangelischen Sankt-Martins-Kirche Nortorf zur Verfügung. Dafür an dieser Stelle unseren Dank. Nach einem kleinen Imbiss diskutieren wir über Themen, die vorher festgelegt wurden. Wichtige aktuelle Zeitgeschehen oder persönliche Belange haben natürlich Vorrang!

Die Guttempler-Gemeinschaft hilft, einen neuen Freundeskreis aufzubauen, sich wieder in ein lebenswertes Dasein einzugliedern und die alkoholfreie, suchtfreie Lebensweise zu festigen.

Man findet Guttempler-Gemeinschaften unterschiedlicher Prägung; es gibt problemorientierte und solche, die sich vorwiegend mit gesellschaftlichen oder persönlichkeitsbildenden Themen beziehungsweise sinnvollen Freizeitbeschäftigungen befassen.

Zu welcher Kategorie wir gehören, muss jeder für sich entscheiden.

Jede Guttemplergemeinschaft wird geprägt von den Wünschen der einzelnen Mitglieder. Guttempler treffen sich häufig außerhalb der wöchentlichen Zusammenkünfte zu verschiedenen Freizeitangeboten.

Guttempler in Schleswig-Holstein

Die Hilfe für suchtkranke Menschen und Angehörige suchtkranker Menschen steht im Mittelpunkt aller Guttempler-Aktivitäten. Abhängigkeit ist kein Ausdruck persönlicher Schwäche, sondern eine erfolgreich behandelbare Erkrankung. Eine Abhängigkeit betrifft jedoch nicht allein den suchtkranken Menschen, sondern beeinträchtigt immer auch die Entwicklung und den Zusammenhalt seiner sozialen Beziehungen, besonders der Familie.

Die Guttempler richten ihre Hilfe darum nicht nur an die Abhängigen, sondern an die ganze Familie. Diese Hilfe geschieht vor allem in Selbsthilfegruppen, die je nach Ansatz der Arbeit auch »Gesprächsgruppen« oder »Vorgruppen« genannt werden.

Die Beschreibungen der Wege in die Krankheit helfen denen, die schon lange abstinent leben, sich an ihre eigene Abhängigkeit zu erinnern. Wenn jene dann wiederum ihre Wege aus der Abhängigkeit schildern, hilft das den neuen Teilnehmern der Gruppe.

Zur Kontaktaufnahme besuchen die Guttempler darüber hinaus Krankenhäuser und Fachkliniken. Unser Guttempler-Nottelefon ist für Hilfesuchende rund um die Uhr erreichbar.

Die Guttempler streben nach Frieden durch die Förderung menschlicher Entwicklung und Würde, Demokratie, Toleranz, Gleichheit und Gerechtigkeit. Sie befürworten die friedliche Lösung von Konflikten zwischen einzelnen Menschen oder Gruppen.

Auch die Alkoholpolitik ist ein wichtiges Feld, um eine nachhaltige Verbesserung der Suchtprävention auf lokaler Ebene zu bewirken.


 Aktionswoche 2017

Aktionswoche-alkohol.de im neuen Erscheinungsbild
– Anmeldungen ab sofort möglich!

Mit großen Schritten geht es auf die sechste Aktionswoche Alkohol zu, die vom 13.-21. Mai 2017 stattfinden wird. Wieder werden sich unzählige Freiwillige und Engagierte mit einer eigenen Veranstaltung beteiligen und dazu beitragen, über die Risiken des Alkoholkonsums zu informieren.

Die zentrale Informationsplattform www.aktionswoche-alkohol.de erscheint ab sofort im neuen Design und mit kompakten Infos rund um die Aktionswoche. Neu ist unter anderem, dass die Infos für Veranstalter ausgeweitet wurden sowie die Seite für die mobile Ansicht für Smartphones und Tablets angepasst ist.

Die Veranstaltungen zur Aktionswoche Alkohol können ab sofort in der Rubrik „Für Veranstalter“ angemeldet werden. Sie sind herzlich dazu aufgerufen mitzumachen. Bitte bedenken Sie: Nur gemeldete Veranstalter können das Aktionswochen-Material bestellen!

Erstmaliges Schwerpunktthema der Aktionswoche „Kein Alkohol unterwegs!“

Erstmalig widmet sich die Aktionswoche Alkohol einem Schwerpunktthema mit der Botschaft: „Kein Alkohol unterwegs!“. Wer mit Alkohol im Blut unterwegs ist, kann sich selbst schaden und gefährdet andere. Dies gilt vor allem und uneingeschränkt für das selbstständige Führen eines Verkehrsmittels. Und auch im öffentlichen Personenverkehr sollen Mitreisende berücksichtigt und allen Beteiligten eine sichere und angenehme Reise ermöglicht werden.

Die Veranstalter dieser Aktionswoche können diese Plattform nutzen, um gemeinsam mit Verkehrsbetrieben, Fahrschulen, der Verkehrswacht sowie Fahrrad- oder Automobilclubs Aktionen durchzuführen, die auf die Alkoholgefahren im Straßenverkehr, in der Luft und zu Wasser aufmerksam machen.

Dazu wurden spezielle Kampagnenmotive erarbeitet, die Sie gerne für Ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen können.

Materialien ab März 2017 bestellbar – neue Give-Aways für Auto- und Fahrradfahrende

Ebenso besteht bereits die Möglichkeit, die Logos der Aktionswoche für die eigene Öffentlichkeitsarbeit runterzuladen (Rubrik „Für Veranstalter“). Auch Anzeigen für Ihre Printmaterialien als auch Internetbanner in unterschiedlichen Formaten stehen Ihnen zum Download zur Verfügung.

Auch dieses Mal wird die DHS den Veranstaltern wieder zahlreiche Materialien kostenlos zur Verfügung stellen, die Sie im Rahmen Ihrer Aktion verteilen können. Dazu zählen u.a. bewährte Broschüren, wie „Alles o.k. mit Alkohol?“, Fact Sheets, das Faltblatt „Alkohol und Gesundheit? Weniger ist besser!“ sowie Haftnotizzettel mit dem Aktionswochen-Logo. Natürlich dürfen auch Plakate in unterschiedlichen Formaten sowie die bewährte Z-Card mit einem Selbsttest nicht fehlen. Für den Themenschwerpunkt „Kein Alkohol unterwegs!“ werden Hosen-Schnappbänder für Fahrradfahrende sowie Parkscheiben für Autofahrende im Kampagnen-Design produziert.

Alle gemeldeten Veranstalter der Aktionswoche Alkohol können die Materialien über die Homepage www.aktionswoche-alkohol.de ab März 2017 bestellen.

Ein Blick lohnt sich auch auf unsere Facebook-Seite:
Unter www.facebook.com/aktionswochealkohol können sich Veranstalter und Interessierte zusätzlich über Neuigkeiten zur Aktionswoche informieren sowie Fragen und Kommentare zum Thema Alkohol posten.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!